Alzheimer und Demenz-Prävention, Lebensstil, Funktionelle Medizin, Bredesen

August 2020

Sie können sich dafür entscheiden, Ihr Alzheimer-Risiko zu senken

In einer am 17  Juni in der Zeitschrift Neurology publizierten Studie  wurde gezeigt, dass gesunder Lebensstzil das Alzheimer Risiko signifikant senkt. In dieser Studie nahmen insgesamt fast 2000 erwachsene Personen, die etwa 6 Jahre lang beobachtet wurden. Zu den gesunden Lebensstilmassnahmen, die von den Teilnehmern befolgt wurden, gehörten Nichtrauchen, mäßige bis kräftige körperliche Aktivität, eine hochwertige mediterrane Ernährung, leichter bis mäßiger Alkoholkonsum und die Beteiligung an kognitiven Aktivitäten im späten Leben. Der Grad der Teilnahme an jeder dieser Aktivitäten wurde schließlich mit dem Risiko für die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit verglichen.  Im Vergleich zu Personen, die nur bei einem gesunden Lebensstilfaktor von 0 oder 1 positiv abgeschnitten hatten, hatten diejenigen, die sich dafür entschieden, ihr Leben so zu leben, dass sie 2 oder 3 der gesunden Lebensstilparameter hatten, ein um 37% verringertes Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Bei denjenigen, die 4 oder 5 der oben aufgeführten gesunden Lebensstilfaktoren hatten, war das Risiko, während der Studie an Alzheimer zu erkranken, um dramatische 60% reduziert!

 

Kaltes Duschen verändert Ihr Gehirn und verbessert Ihre psychische Gesundheit

Kürzlich konnte eine Studie zeigen, dass kaltes Duschen die Depression positiv beinflusst. Es ist bekannt, dass Kälteeinwirkung das sympathische Nervensystem aktiviert und den Blutspiegel von Beta-Endorphin und Noradrenalin sowie die synaptische Freisetzung von Noradrenalin im Gehirn erhöht. Zusätzlich wird aufgrund der hohen Dichte von Kälterezeptoren in der Haut erwartet, dass eine kalte Dusche eine überwältigende Menge von elektrischen Impulsen von peripheren Nervenenden an das Gehirn sendet, was zu einer antidepressiven Wirkung führen könnte. Es wurde auch festgestellt, dass die Therapie eine signifikante schmerzstillende Wirkung hat.

 

Wie das Immunsystem Ihres Gehirns Ihre Hirn-Gesundheit beeinflusst

In einem Artikel von Psychology Today von Mai 2020 werden die faszinierenden Verbindungen zwischen Hirngesundheit und Immunität erörtert. Die Mikrogliazellen sind die Immunzellen des Gehirns. Sie sind an einer Vielzahl von Hirnerkrankungen beteiligt: Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose und viele andere. Es gibt einen einfachen Zusammenhang: Diese Gehirnprobleme sind durch neuronale Schädigung und Tod gekennzeichnet. Mikrogliazellen sind an der Reparatur der Nervenzellen beteiligt und halten sie auch am Leben. Es ist deshalb sehr wichtig für die Gesundheit der  Mikrogliazellen zu sorgen. Zu den Massnahmen gehören: die richtige Diät, die Vermeidung von Toxinen, genügend  Bewegung, ausreichender Schlaf und Stressreduktion. Mit Hilfe von Gesundheiitsexperten kann der Einzelne einen individuelleren Mikroglia Gesundheits-Plan erstellen. Die erste Massnahme ist die klinische Beurteilung des Entzündungsstatus und die Erstellung von spezifischen Ernährungsprotokollen für die umfassende Heilung des Darms.

 

Mit Lebensstil-Massnahmen die Depression erfolgreich bekämpfen

Pharma Antidepressiva sind nicht oder wenig wirksam bei der Bekämpfung von leichten und mittel-schweren Depressionen

Zum ersten Mal konnte in einer US-randomiserte Kontrollstudie gezeigt werden dass eine Kombination von verschiedenen Lebensstil-Massnahmen die Depression erfolgreich bekämpft. Es nahmen 71 Personen am Versuch teil. Die Versuchteilnehmer arbeiteten mit folgenden Lebensstil-Interventionen:

  • Studium von Lehrmaterial zur psychischen Gesundheit
  • Gesunde Ernährungsumstellung, die sich nicht nur auf das Kalorienzählen oder starre Mahlzeitenmuster konzentrierte
  •  Schlaf-Hygiene
  • Achtsamkeitsmeditation
  • Körperliche Aktivität
  • Interaktion mit anderen Personen im Programm.

Nach 10 Wochen Therapie nahmen bei der Versuchsgruppe 50 % der Depression-Symptome ab!

 

Der wissenschaftlich bewiesene praktische Plan zur Umkehrung des Alzheimer-Prozesses und zur Verhinderung des kognitiven Verfalls, von Dale Bredesen
Im Anschluss an sein bahnbrechendes Buch, das die Art und Weise, wie wir über Alzheimer und seine Behandlung denken, verändert hat, bietet der weltbekannte Neurologie-Experte Dale Bredesen einen beispiellosen praktischen Leitfaden zur Erreichung einer vollständigen Gehirngesundheit.
Im Buch  "The End of Alzheimer's Programme" (Das Program um Alzheimer zu beenden) legt er Schritt für Schritt seine höchst gefragte, wissenschaftlich erprobte Methode dar, die Sie zusammen mit einem Arzt befolgen können, um die Alzheimer-Krankheit in ihren Bahnen zu stoppen.
Die Alzheimer-Krankheit ist eine schützende Antwort auf eine Reihe von Faktoren, die das Gehirn direkt beeinflussen, wie Entzündung, genetische Vererbung, Nährstoffe und Hormone. In diesem Buch wird Bredesen Ihnen zeigen, welche dieser Faktoren Sie angehen müssen, um Ihre kognitiven Fähigkeiten zu verbessern, indem er einen persönlichen Lebensstilplan entwirft. Unter Berücksichtigung von Schlaf, Bewegung, Ernährung, Gehirntraining und mehr wird Bredesen Ihnen zeigen, wie Sie die kognitiven Funktionen für jede Fähigkeit und für jedes Alter mit außergewöhnlichen Ergebnissen erhalten, wiedererlangen und maximieren können. Basierend auf den neuesten Forschungsergebnissen und voller inspirierender Erfolgsgeschichten von Bredesens Patienten ist dieses Buch ein Muss für jeden, der seine Gehirnkapazität verbessern möchte, und ein wichtiger Leitfaden für Pfleger und medizinisches Fachpersonal.

 

Wie die Schlafruhe bei der Reparatur des Gehirns hilft

Wir wissen, dass ungenügender Schlaf Demenz verursacht. Der Schlaf hilft dem Gehirn auch bei anderen Funktionen. In einem Review  von  Psychologie Heute in Mai erklärt der US Schlafexperte Michael Breus wie der Schlaf bei der täglichen Reparatur des Gehirns hilft.  Er hilft bei der Reinigung der Gifte, die sich im Gehirn ansammeln. Deshalb ist Ihr Gehirn nach einer rauen Nacht nicht mehr so scharf - das Gehirn hat den Müll sozusagen nicht weggeworfen. Der Schlaf hilft dem Gedächnis, sich zu konsolidieren:  Ihr Gehirn schaltet nicht einfach ab, während Sie sich ausruhen. Stattdessen fungiert er  als "Wiedergabezentrum", das neue Erinnerungen durchsieht und sie für die spätere Verwendung ablegt. Schlaf hilft bei der Bewältigung von Emotionen: Schlaf ist wie der Gang zum Therapeuten - er ermöglicht es uns, uns mit emotionalen Problemen auseinanderzusetzen und sie zu bewältigen. Schlechter Schlaf andererseits führt zum Angstanstieg.

 

Beruflicher physischer Stress kann das Altern des Gehirns und der kognitiven Fähigkeiten beschleunigen

Eine Publikation in Frontiers in Human Neuroscience vom 15 Juli zeigt zum ersten Mal dass beruflicher physischer Stress das Altern des Gehirns und der kognitiven Fähigkeiten beschleunigen kann. Der Zusammenhang zwischen "körperlichem Stress" und Gehirn/Gedächtnis ist bedingt durch die körperliche Beanspruchung bei der Arbeit. Dazu gehörten übermäßiges Greifen oder das Heben von Kisten auf Regale, nicht unbedingt eine aerobe Aktivität. Dies ist wichtig, weil frühere Arbeiten zeigten, dass aerobe Freizeitbeschäftigung für die Gehirngesundheit und die Kognition vorteilhaft ist.

 

Wie soziale Isolation das Demenzrisiko vergrössert

In der Corona Zeit nimmt die soziale Isolation zu. Betroffen sind vor allem alleinstehende ältere Menschen. Die Zeitschrift The Scientist berichtet am 13  Juli 2020 in einem Übersichtsartikel über den Einfluss der sozialen Isolation auf das Demenzrisiko, mit  Bezug auf die vermehrte soziale Isolation während der Corona Zeit. Es zeigt sich, dass die soziale Isolation die Gesundheit negativ beeinflusst. Viele Studien zeigen, dass soziale Isolation mit kognitiverm Abfall verbunden ist. Der negative kognitive Effekt tritt in der Regel einige Jahren nach dem Beginn der Isolation. Andererseits ist es auch bekannt dass Demenz mit Abnahme der Sozialisierung einhergeht. Auf der anderen Seite, verbessert soziales Engagement die kognitiven Fähigkeiten.

 

Büch über Neurogenese und Gehirn-Gesundheit

Das Buch "Das bessere Gehirn",  von Dr. Brant Cortright,  Professor für Psychologie, San Francisco, USA,  erschien im 2017.

Der Schlüssel, um Gehirn Gesundheit zu erlangen, liegt in der Neurogenese - der Prozess der Bildung neuer Neuronen, also Hirn- oder Nervenzellen. Durch die Neurogenese erneuert sich das Gehirn und steigert seine Leistung.  Die Neurogenese zu steigern heißt, unsere Herangehensweise an das Leben insgesamt zu optimieren – unser Denken, Fühlen und Handeln.

 Hohe Neurogenese-Raten gehen mit folgenden Leistungsmerkmalen einher:

  • gesteigerte kognitive Funktionen
  • besseres Gedächtnis und schnelleres Lernen
  • emotionale Vitalität und seelische Belastbarkeit
  • Schutz vor Stress, Ängsten und Depressionen
  • verbesserte Immunabwehr
  • insgesamt gesteigerte Hirnfunktion

Hier finden Sie eine Zusammenfassung des Buches

 

Juli 2020

Büch über erfolgreiches Altern trotz altem Gehirn

Ein Neurologe beschreibt wie wir unser Gehirn jugentlich und glücklich erhalten können

Das Buch "Successful aging" (Erfolgreiches Altern) wurde geschrieben von Dr. Daniel Levitin, USA, Wissenschaftler in kognitiver Neurologie, erschien im Januar 2020. Es ist ein unglaublich detaillierter Blick auf den Alterungsprozess aus neurologischer Sicht, einschließlich allem, was wir über die Ursachen des Alterns und mögliche "Hirn-Heilungen" wissen. Das Buch gibt nicht nur hilfreiche Tipps, wie dem Alterungsprozess am besten entgegengewirkt werden kann, sondern führt den Leser durch die zugrunde liegenden Ursachen und ermöglicht so ein umfassenderes Verständnis der unzähligen Faktoren, die dabei eine Rolle spielen. Ganz gleich, ob Sie daran interessiert sind, etwas über die komplizierten neurologischen Prozesse zu erfahren, die hinter unserer Entwicklung und unserem Altern stehen, oder ob Sie nach evidenzbasierten Lösungen suchen, die helfen, den Prozess zu verlangsamen oder umzukehren - Levitins Buch ist eine Fülle von zugänglichem Wissen, gründend auf den Schlussfolgerungen von mehr als 8000 wissenschaftlichen Publikationen.

Hier finden Sie eine Zusammenfassung des Buches

Studie identifiziert 'Top 10' lebensstilbezogene Risikofaktoren für Demenz

Eine kürzlich publizierte Review-Studie ergab, dass selbst Menschen mit einem hohen genetischen Risiko bei einem gesunden Lebensstil etwa ein Drittel seltener an Demenz erkranken, als wenn sie keinen gesunden Lebensstil hätten.

In dieser Übersichtarbeit wurden 396 frühere Studien analysiert. Auf der Grundlage dieser Evidenz identifizierte das Team 10 Risiko Faktoren, die am wahrscheinlichsten  im späten Lebensalter die Demenz fördern: ungenügende Bildung und kognitive Aktivität, zu grosser Body-Mass-Index im Spätalter, suboptimale Homocystein-Konzentration, Depression,  übermässiger Stress, Diabetes,  Kopftrauma, Bluthochdruck im mittleren Lebensalter sowie Hypotonie.

Die nächsten 9 wichtigsten Risiko Faktoren sind: Rauchen, Fettleibigkeit im mittleren Lebensalter,  ungenügend körperliche Betätigung und Schlaf, Gewichtsverlust im späten Leben,  zerebrovaskuläre Erkrankungen
Gebrechlichkeit,  Vorhofflimmern sowie  suboptimale Blut-Vitamin C Werte

Multiple sensorische Beeinträchtigungen sind mit einem erhöhten Demenzrisiko verbunden
"Der für den Geruchssinn kritische Riechkolben wird ziemlich früh im Verlauf der Alzheimer Krankheit in Mitleidenschaft gezogen" erklärte Brenowitz, die Erstautorin der Studie ist, in einer Pressemitteilung. "Es wird vermutet, dass der Geruch ein präklinischer Indikator für Demenz sein könnte, während das Gehör und das Sehvermögen bei der Förderung von Demenz eine größere Rolle spielen könnten.

Niedrigere Scores für multisensorische Funktionen wurden mit schnellerem kognitiven Verfall in Verbindung gebracht. Die Wahrscheinlichkeit eine Demenz zu entwickeln für Teilnehmer, die den charakteristischen Geruch von Gerüchen wie Rose, Zitrone oder Farbverdünner identifizieren konnten, ist nur halb so hoch  als diejenige für Personen die dazu nicht im Stande waren.

Das Liebeshormon' Oxytocin und gute soziale Bindungen könnten zur Behandlung kognitiver Störungen wie Alzheimer helfen

Eine japanische Studie zeigt, dass Oxytocin - das Hormon, von dem wir allgemein wissen, dass es Gefühle von Liebe und Wohlbefinden hervorruft - auch einige der Schäden, die durch Amyloid-Plaques im Lern- und Gedächtniszentrum des Gehirns verursacht werden, in einem Tiermodell der Alzheimer-Krankheit wirksam rückgängig machen kann. Weitere Experimente sind nötig, um herauszufinden ob die Schlussfolgerungen aus diesen Tierversuchen auch bei Menschen gültig sind. Es ist bekannt, dass Oxytocin bei Menschen soziale Bindungen verbessert und bei der Stressregulation eine Rolle spielt. Gute soziale Bindungen und Stress-Reduktion sind beides wichtige Faktoren für die Alzheimer Prävention.

Förderung der kognitiven Leistung von Kindern bewirkt bessere Kognition im Alter

Ein Artikel im  JAMA Neurology vom 29 Juni untersucht die Frage, ob die kognitive Förderung bei Kindern im Alter bis 12 Jahre einen Einfluss auf die kognitive Leistung im Alter hat. Die Studie beantwortet diese Frage positiv: die Forderung von kognitiven Leistungen wie viel Lesen oder Erlernen einer Sprache verbessert die kognitive Leistung im Alter, unabhängig davon ob die Versuchpersonen das Risikogen Apoe4 trugen. Die Verbesserung ist begleitet mit weniger Plaque-Bildung.

Langsameres Gangtempo und kognitiver Rückgang hängen miteinander zusammen.

- So eine am 12. April 2020 online veröffentlichte Studie des International Journal of Geriatric Psychiatry

Nach fast 10 Jahren fanden die Forscher einen direkten Zusammenhang zwischen langsameren Gеh-Geschwindigkeiten und niedrigeren kognitiven Werten. Tatsächlich zeigten diejenigen, die zu Beginn sowohl eine schlechte Kognition als auch eine langsame Ganggeschwindigkeit aufwiesen, den stärksten kognitiven Rückgang. Im Vergleich dazu schnitten diejenigen, die über die Zeit stabile Gehgeschwindigkeiten hatten, bei den kognitiven Tests gut ab. Den Forschern zufolge können Kognition und Ganggeschwindigkeit durch ähnliche Faktoren wie Atherosklerose (Arterienverkalkung) und abnorme Ablagerungen von Beta-Amyloid und Tau-Proteinen im Gehirn, die mit der Alzheimer-Krankheit in Verbindung stehen, verändert werden.

Die Schlussfolgerung: versuchen wir schneller zu laufen!

Neurogenese und Neuro-Inflammation: weitere Schlüsselfaktoren für die Alzheimer Erkrankung

In einem Review-Artikel von Januar 2020 werden die neben der Plaque zwei weitere wichtige Faktoren für die Alzheimer-Erkrankung diskutiert. Eine normale Neurogenese im Hypocampus (die Bildung neuer Neuronen) ist wichtig für die normale Funktion des Gehirns. Im Alzheimer Gehirn ist die Bidlung neuer Hypocampus-Neuronen verlangsamt, was die Hirnleistung schmälert.

Entzündungen im Gehirn (Neuro-Inflammation) ist ein weiterer wichtiger Begleitfaktor für die Entstehung von Alzheimer.

Verschiedene Lebensstil-Faktoren beschleunigen die Neurogenese und wirken der  Neuro-Inflammation entgegen: anti-entündliche und anti-oxidative Ernährung mit wenig Kohlehydraten,  sowie Bewegung, Hirnaktivität, guter Schlaf und Stress-Reduktion (Meditation).

 

Juni 2020

Covid-19 Pandemie erhöht das Demenzrisiko bei älteren Leuten

Ein Artikel im Scientfic American diskutiert die wahrscheinlichen Folge der Corona Pandämie: Obwohl lebensrettende Verfahren auf der Intensivstation und Maßnahmen zur sozialen Distanzierung lebenswichtig sind, können sie zu langfristigen Folgen für unsere ältere Bevölkerung führen: insbesondere zu einer steigenden Welle von Demenzerkrankungen im Gefolge der aktuellen Pandemie.  Darüber hinaus verursacht COVID-19 Atemstillstand, der mit einem erhöhten Demenzrisiko aufgrund von Sauerstoffmangel im Gehirn verbunden ist.

Das Geschäft mit der Hoffnung (auf die Anti-Alzheimer Pille)

Auf www.alzheimer.ch schreibt die Biologin Cornelia Stolze einen Artikel über das Scheitern der Alzheimer Forschung der grossen Pharma Konzerne: " Allein zwischen 2002 und 2012 führten Pharmafirmen gemeinsam mit Forschern an Universitäten weltweit mehr als 400 klinische Studienmit 244 Testmedikamenten durch. Tausende Patienten und Gesunde haben freiwillig mitgemacht. Und schon oft schien eine Heilung zum Greifen nah. Mal sollte eine Impfung den Durchbruch bringen, mal ein Cholesterinsenker.

Doch der oft angekündigte Durchbruch erfolgte nicht. Stattdessen wurde Projekt um Projekt gestoppt, weil die Substanzen keinen Effekt bewirkten oder aber, weil die Nebenwirkungen zu gross waren"

 

 Mai 2020

APOE4 hängt mit der Erhöhung der Durchlässigkeit der Blut-Hirn Schranke zusammen

Eine undurchlässige Blut-Hirn Schranke ist  wichtig für die Gehrirn-Gesundheit. Forschungsresultate, die in April 2020 in Nature publiziert wurden, zeigten, dass Individuen mit APOE4  gegenüber Individuen ohne das Risikogen, eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn Schranke aufweisen. 

APOE4 Individuen können etwas dagegen unternehmen:

auf Gluten und Alkohol verzichten, das Mikrobiom optimieren, Stress abbauen, auf guten Schlaf achten..... mehr

 

Leber-Unterfunktion hängt mit mit der Bildung der Hirn Plaque (und auch mit Alzheimer) zusammen

Ein Review von UK Forschern in Mai 2020 zeigt eine Verbindung zwischen einer Leber-Unterfunktion und Alzheimer.

Deshalb müssen Leute mit Leber-Unterfunktion ihre Leber stärken, um Demenz vorzubeugen:

- die Wurzelursache bekämpfen (Entzündung, Virus, Vergiftung, Schilddrüse....)

- gute Entgiftung, kein Alkohol und rotes Fleisch,  mehr Gemüse und Früchte konsumieren, Omega-3 Einnahme (Algenöl) .... mehr